Dieser Ratgeber nimmt dich Schritt für Schritt mit. Du lernst, wie du Regenwasser sicher und dauerhaft ableitest. Ich stelle verschiedene Methoden vor. Du bekommst einen klaren Vergleich von Vor- und Nachteilen. Außerdem gibt es eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für schnelle Sofortmaßnahmen und dauerhafte Lösungen. Themen sind Sicherheit, Aufwand und Kosten. Du findest Hinweise zu Materialwahl, zur richtigen Neigung von Boden und Dach und zur Montage von einfachen Entwässerungssystemen. Am Ende gibt es rechtliche Hinweise und eine kompakte Checkliste, damit du nichts vergisst. So kannst du Schäden vermeiden und dein Gewächshaus trocken halten.
Welche Methoden zur Regenwasserentsorgung stehen zur Auswahl
Es gibt mehrere bewährte Wege, Regenwasser vom Gewächshaus abzuleiten. Die richtige Wahl hängt von Platz, Budget, rechtlichen Vorgaben und der Größe deines Gewächshauses ab. Manche Lösungen sammeln Wasser zur Nutzung. Andere leiten es gezielt in den Untergrund oder in die Kanalisation. Jede Methode hat Vor- und Nachteile. In der folgenden Tabelle findest du eine klare Gegenüberstellung. So kannst du schnell einschätzen, welche Lösung für dein Projekt passt.
| Methode | Aufwand / Installation | Kosten (grobe Spanne) | Vorteile | Nachteile | Eignung für Gewächshausgrößen |
|---|---|---|---|---|---|
| Regenfass / Zisterne mit Pumpe | Niedrig bis mittel. Fässer leicht. Zisternen graben notwendig. Pumpe anschließen. | Regenfass: 100 bis 400 Euro. Zisterne: 500 bis 3.000 Euro. Pumpe: 100 bis 600 Euro. | Speicher für Bewässerung. Reduziert Abfluss. Kann Wasser bereitstellen. | Platzbedarf. Wartung nötig. Frostschutz bei Zisternen beachten. | Klein bis groß. Für Hobby- und größere Anlagen geeignet. |
| Direktes Ableiten in Kanal / Versickerung | Niedrig bis mittel. Leitungsanschluss oder Regenrinne verlegen. Genehmigungen möglich. | 100 bis 1.500 Euro, je nach Anschluss und Genehmigung. | Schnelle Abfuhr bei Starkregen. Kein Speicher nötig. | Rechtliche Auflagen. Belastung kommunaler Systeme möglich. | Klein bis groß. Vor allem dort sinnvoll, wo Anschluss erlaubt ist. |
| Rigole / Versickerungsschacht | Mittel bis hoch. Erdarbeiten und Einbau von Schachtmodulen. | 500 bis 3.000 Euro, je nach Größe und Bodengegebenheiten. | Sicherer Weg zur lokalen Versickerung. Reduziert Oberflächenabfluss. | Platzbedarf. Funktion abhängig vom Untergrund. Fachgerechter Einbau nötig. | Mittel bis groß. Gut bei durchlässigem Boden. |
| Sickergrube | Mittel. Graben und Auskleidung erforderlich. Schlitzfilter möglich. | 300 bis 2.000 Euro, abhängig von Ausführung. | Einfache Versickerung ohne Kanalanschluss. Günstiger als große Rigolen. | Eignet sich nicht überall. Gefahr von Verstopfung. Wartung nötig. | Klein bis mittel. Für Gärten mit ausreichend Fläche. |
| Anschluss an Grundstücksentwässerung | Niedrig bis mittel. Meist Fachbetrieb nötig. Genehmigung prüfen. | 150 bis 1.500 Euro je nach Aufwand und Anschlusskosten. | Komfortabel. Kein eigener Speicher. Saubere Ableitung. | Oft rechtlich geregelt. Gebühren möglich. Belastung der Kanalisation. | Klein bis groß. Eignet sich, wenn Anschluss vorhanden ist. |
| Überlaufflächen / Mulden | Niedrig. Erfordern Bodenmodellierung und eventuell Rasensoden. | 50 bis 500 Euro, je nach Erdarbeiten. | Günstig und naturnah. Keine Technik erforderlich. | Platzbedarf. Nicht für dauerhaften Zulauf geeignet. Kann Wasser nur verzögern. | Klein bis mittel. Vor allem für temporäre Überläufe sinnvoll. |
Kurz zusammengefasst: Die Wahl hängt von deinen Zielen ab. Willst du Wasser speichern, ist eine Zisterne sinnvoll. Willst du schnell ableiten, sind Kanalanschluss oder Rigolen oft besser.
Schritt-für-Schritt: Regenwasser sicher entsorgen
Diese Anleitung führt dich von der Problemerkennung bis zur Kontrolle nach der Installation. Sie ist für Hobby-Handwerker gedacht. Du brauchst kein spezialisiertes Werkzeug. Die Schritte sind praktisch und direkt umsetzbar.
Benötigte Werkzeuge und Materialien
- Schaufel und Spaten
- Wasserwaage oder Richtlatte
- Maßband
- Gartenschlauch
- Flexible Regenfallrohrverlängerung oder Rohrstück
- Regenfass oder kleine Zisterne mit Pumpe, falls du sammeln willst
- Vlies und Kies für Versickerungsbereiche
- Rohrmuffen, Dichtband, Rohrschellen
- Schutzbrille und Handschuhe
-
Problem erkennen
Prüfe Stellen mit stehendem Wasser. Schau auf das Dach, in die Gullys und unter Rahmen. Notiere, ob Wasser nach Regen langsam abläuft oder dauerhaft steht. Das hilft bei der Auswahl der Lösung. -
Grundlagen prüfen
Miss die Grundstücksneigung. Prüfe den Boden. Grabe ein kleines Loch und beobachte, wie schnell Wasser versickert. Frage beim örtlichen Bauamt, ob ein Anschluss an die Kanalisation erlaubt ist. Das ist wichtig, bevor du tiefe Arbeiten planst. -
Variante wählen
Für kleine Gewächshäuser reicht oft ein Regenfass. Bei häufigem Starkregen ist eine Rigole oder ein Anschluss an die Grundstücksentwässerung robuster. Wenn du Wasser nutzen willst, plane eine Pumpe. Wähl Variante nach Platz, Budget und Genehmigung. -
Vorbereitung der Arbeitsstelle
Räume den Bereich frei. Schütze Pflanzen mit Folie oder Eimern. Markiere Gräben oder Mulden mit Schnur. Sorge für trockenen Zugang zu Strom, falls du eine Pumpe einbaust. -
Einfacher Sofortschutz
Leite Wasser mit einem Gartenschlauch oder einer Rohrverlängerung weg. Nutze Sandsäcke oder Schotter, um Laufwege zu ändern. Das verhindert sofort Überlauf in den Nutzbereich. -
Installation der gewählten Lösung
Beim Regenfass: Stelle das Fass stabil auf ein Podest. Verbinde das Fallrohr mit einem Regenwassersammler oder Diverter. Bei Rigole: Grabe Schacht entsprechend der Maße aus. Lege Vlies und eine Kiesschicht an. Verlege Rohrleitungen mit leichtem Gefälle von 1 bis 2 Prozent. -
Elektrische Komponenten sicher anschließen
Verwende bei Pumpen einen FI-Schutzschalter. Schütze Steckverbindungen gegen Spritzwasser. Trenne vor Arbeiten immer den Strom. Wenn du unsicher bist, beauftrage einen Elektriker. -
Abdichten und Abschlussarbeiten
Dichte Rohrverbindungen mit Dichtband oder Gummidichtungen. Verfülle Gräben schichtweise und trete den Boden leicht an. Achte auf die korrekte Einbauhöhe von Revisionsschächten. -
Funktionstest
Simuliere Regen mit einem Gartenschlauch. Beobachte, wo das Wasser hinläuft. Prüfe, ob sich Pfützen bilden. Justiere Gefälle oder Verbindungen bei Bedarf. -
Wartung und Kontrolle
Reinige Dachrinnen und Filter regelmäßig. Entleere Fässer vor Frostperioden. Kontrolliere Verbindungen nach starken Regenfällen. Notiere Wartungstermine in einem Kalender.
Hinweis: Bei Anschluss an öffentliche Leitungen benötigst du oft eine Genehmigung. Kläre das vorab. Warnung: Arbeite nicht in stehender Nässe an elektrischen Teilen.
Mit diesen Schritten hast du eine praktikable Lösung. Du kannst die Maßnahmen später erweitern oder professionalisieren, wenn der Bedarf wächst.
Praktische Kauf-Checkliste für Regenwasser-Komponenten
Diese Liste hilft dir beim Einkauf. Sie richtet sich an Hobbygärtner und zeigt, worauf du bei Budget- und Qualitätsentscheidungen achten solltest.
- Regenfass oder Zisterne: Achte auf Material und Volumen. Für kleine Gewächshäuser reichen 200 bis 500 Liter Fässer aus. Bei längerem Bedarf sind PE-Zisternen oder Betonbehälter mit 1.000 bis 5.000 Litern empfehlenswert. Günstige Kunststofffässer sind preiswert, langlebige, UV-stabilisierte Materialien halten länger.
- Regenfallrohr-Diverter und Filtersystem: Wähle einen Diverter, der Laub und Schmutz abtrennt. Ein Feinfilter mit 0,5 bis 1,0 Millimeter Maschenweite ist sinnvoll. Billige Siebe schützen kurzfristig. Hochwertige Filter lassen sich leicht reinigen und brauchen weniger Wartung.
- Pumpe und Installationsteile: Prüfe Förderhöhe und Fördermenge. Für die Bewässerung im Gewächshaus genügen oft 0,5 bis 1,0 bar. Submersible Pumpen sind günstig und einfach zu installieren. Langlebigere Druckpumpen haben Trockenlaufschutz und längere Garantie.
- Überlaufrohr und Verbindungsmaterial: Verwende UV-beständiges PVC oder Polyethylen für Außenleitungen. Achte auf passende Rohrdurchmesser. Gängige Größen sind 50 bis 110 Millimeter. Billige Verbindungen können porös werden. Investiere in Qualitätsmuffen und Dichtungen.
- Versickerungsmatratzen oder Rigolenmodule: Prüfe die Tragfähigkeit des Bodens. Module aus PP sind leicht und platzsparend. Günstige Kiesrigolen sind billig in der Anschaffung. Fertige Module sind platz- und zeitsparender und halten länger.
- Revisionsschacht und Überlauf-Sicherung: Plane einen leicht zugänglichen Revisionsschacht für Kontrolle und Reinigung ein. Eine einfache Sicherung verhindert Rückstau. Bei günstiger Ausführung genügt ein kleiner Plastikkasten. Robuste Schachtlösungen sind dauerhafter und besser begehbar.
- Dichtstoffe und Montagematerial: Kaufe hochwertige Dichtbänder, Kleber und Rohrschellen in passenden Größen. Günstige Dichtmittel sind kurzfristig dicht. Besser sind Produkte mit Witterungs- und UV-Beständigkeit für längere Nutzungsdauer.
Kurz geprüft: Entscheide nach Platz, Nutzung und Budget. Günstige Komponenten sparen Geld. Langlebige Systeme reduzieren langfristige Kosten und Wartungsaufwand.
Häufige Fragen zur Entsorgung von Regenwasser
Darf ich Regenwasser in die Kanalisation leiten?
Das hängt von deiner Kommune ab. Manche Gemeinden erlauben die Einleitung in die Regenentwässerung. Für den Anschluss an die Schmutzwasserkanalisation ist meist keine Erlaubnis möglich. Frag bei deinem örtlichen Bauamt nach und kläre, welche Bedingungen gelten.
Wie verhindere ich Algen und Verstopfungen im Regenfass?
Nutze einen geschlossenen Behälter und einen groben Laubfang am Fallrohr. Ein Feinfilter oder ein First-Flush-Element reduziert Schmutz. Reinige Filter und Fass mindestens einmal jährlich. Halte das Fass dunkel oder im Schatten, um Algenwachstum zu reduzieren.
Wann ist Versickerung die sinnvolle Lösung?
Versickerung lohnt sich, wenn der Boden durchlässig ist und ausreichend Platz vorhanden ist. Sie entlastet die Kanalisation und ist oft genehmigungsfrei. Bei hohem Grundwasserstand oder in Wasserschutzgebieten ist sie meist nicht geeignet.
Brauche ich eine Pumpe für die Bewässerung im Gewächshaus?
Nicht immer. Wenn das Fass höher als das Beetsystem steht, reicht oft die Schwerkraft. Für Tropfbewässerung oder Sprinkler brauchst du Druck und damit meist eine Pumpe. Wähle eine Pumpe mit Trockenlaufschutz und achte auf die erforderliche Förderhöhe.
Wie groß sollte ein Regenfass für mein Gewächshaus sein?
Rechne mit der einfachen Formel: Dachfläche in m² mal Niederschlag in mm geteilt durch 1000 ergibt Liter. Bei 6 m² Dach und 10 mm Regen sind das 60 Liter. Für kleine Hobbygewächshäuser sind 200 bis 500 Liter üblich. Plane etwas Reserve für mehrere Regentage ein.
Rechtliche Vorgaben beim Ableiten und Versickern von Regenwasser
Abwasserrecht
Beim Umgang mit Regenwasser greifen Vorschriften auf Landes- und Kommunalebene. Oft regelt das kommunale Abwasserrecht, wohin Niederschlagswasser darf. Manche Gemeinden verlangen, dass Regenwasser auf dem Grundstück versickert wird. Andere erlauben die Einleitung in die gemeindliche Regenentwässerung nur unter Auflagen. Prüfe die örtliche Satzung zur Abwasserbeseitigung.
Versickerung auf dem eigenen Grundstück
Versickerung ist in vielen Fällen gewünscht. Voraussetzung ist jedoch ein durchlässiger Untergrund. Für dich bedeutet das: Führe einen einfachen Versickerungstest durch oder lasse eine Bodenuntersuchung machen. Behörden fordern manchmal einen Versickerungsnachweis. In Wasserschutzgebieten gelten strengere Regeln. Achte auf Abstände zu Brunnen und Kellern. Häufige Vorgaben liegen in einem Bereich von einigen Metern bis zu zehn Metern.
Anschluss an öffentliche Kanalisation
Ein Anschluss an die Regen- oder Schmutzwasserkanalisation ist oft möglich, selten kostenfrei. Kläre, ob du eine Genehmigung brauchst und ob Gebühren anfallen. Manche Kommunen verlangen einen Rückstau- oder Überlaufnachweis. Sprich mit dem zuständigen Wasserverband oder den technischen Betrieben deiner Gemeinde.
Genehmigungen und lokale Auflagen
Bevor du größere Erdarbeiten planst, frage beim Bauamt nach. Dort erhältst du Auskunft zu Genehmigungen und Abstandsvorgaben. Halte mögliche Unterlagen bereit. Dazu gehören Lagepläne, Skizzen der Anlage und bei Bedarf Ergebnisse von Versickerungsversuchen. Manche Kommunen fordern eine Einbaubeschreibung oder Nachweise zur Dichtheit.
Praktische Handlungsempfehlungen
Kontaktiere zuerst dein örtliches Bauamt oder den Wasserverband. Frage konkret nach der Abwasserbeseitigungssatzung und nach Vorgaben für Versickerung. Lass bei Unsicherheit einen Fachbetrieb oder eine Ingenieurgesellschaft prüfen. Dokumentiere Messungen und Genehmigungen schriftlich. So gehst du rechtssicher vor und vermeidest spätere Probleme.
Warnhinweise und Sicherheitsmaßnahmen
Stauwasser und Schimmel
Stehendes Wasser ist ein Gesundheits- und Bauschadenrisiko. Es fördert Schimmelbildung an Holz und Dichtungen. Achtung: Schimmelsporen können Atemwege reizen. Räume betroffene Stellen zügig frei und trockne sie. Vermeide dauerhaft feuchte Zonen im Gewächshaus durch gute Ableitung.
Verkeimung und Wasserhygiene
Regenwasser kann Bakterien und Algen enthalten. Für Trinkwasser ist es nicht geeignet. Nutze gefiltertes Wasser für essbare Pflanzen, die direkt verzehrt werden, wenn du sicher gehen willst. Reinige Fässer und Filter regelmäßig, um Verkeimung zu reduzieren.
Elektrische Sicherheit bei Pumpen
Elektrik und Wasser passen schlecht zusammen. Trenne den Strom vor Wartungsarbeiten. Installiere Pumpen nur an einer Steckdose mit FI-Schutzschalter. Achte auf geeignete Kabel, Schutzarten und auf Pumpen mit Trockenlaufschutz. Lasse elektrischen Anschluss vom Fachmann prüfen, wenn du unsicher bist.
Gewässerschutz und Nachbarschaft
Leite Wasser nicht ungeprüft in benachbarte Grundstücke oder Bäche. Achtung: Schäden auf Nachbargrundstücken können Haftungsfolgen haben. Richte Überläufe so ein, dass sie kontrolliert ablaufen. Informiere dich über lokale Vorgaben und Genehmigungen.
Bedachungen und Schadstoffe
Manche Dachbeläge geben Stoffe ins ablaufende Wasser ab. Prüfe, ob dein Dach beschichtet oder mit Bitumen oder ähnlichem Material gedeckt ist. Bei Unsicherheit vermeide die Nutzung des Wassers für Lebensmittel. Nutze Vorfilter und First-Flush-Systeme, um die erste, stärkst verschmutzte Portion abzuleiten.
Persönliche Schutzmaßnahmen
Trage Handschuhe und Schutzbrille bei Reinigung und Grabungen. Beim Entfernen von stark befallenem Material nutze eine Maske gegen Sporen. Arbeite nicht allein bei größeren Erdarbeiten oder beim Betreten von Revisionsschächten. Bei Stolper- oder Slip-Gefahr sorge für rutschfesten Stand und sichere Zugänge.
Kurz gefasst: Plane Sicherheit von Anfang an ein. Vermeide stehendes Wasser, schütze Elektrik und Nachbarn und halte regelmäßige Wartung ein.
Realistische Einschätzung von Zeit- und Kostenaufwand
Einfaches Regenfass mit Ablauf
Zeitaufwand
Für ein stehendes Regenfass brauchst du in der Regel 1 bis 4 Stunden. Das umfasst Aufbau, Podest und Anschluss des Fallrohrs. Bei zusätzlichem Laubfang oder kleinen Rohranschlüssen kann ein halber Tag nötig sein.
Kosten
DIY: Etwa 50 bis 300 Euro für Fass, Diverter und Material.
Profi: Etwa 100 bis 400 Euro wenn ein Klempner kurz anschließt.
Kostenfaktoren: Fassvolumen, Podest, Diverter-Qualität und ob ein Feinfilter gewünscht ist.
Zisterne mit Pumpe
Zeitaufwand
Die Planung und der Einbau dauern meist 1 bis 3 Tage bei DIY. Grabungen, Einbau und Anschluss der Pumpe beanspruchen Zeit. Bei schweren Bodenverhältnissen oder Betonfundament verlängert sich die Bauzeit. Ein Profi kann den Job oft in 1 bis 2 Tagen erledigen.
Kosten
DIY: Typisch 600 bis 3.000 Euro, abhängig von Zisternenvolumen und Pumpe.
Profi: Rechne mit 1.500 bis 6.000 Euro, inklusive Aushub, Fundament und Elektroinstallation.
Kostenfaktoren: Aushubtiefe, Frostschutz, Pumpenqualität, Elektrikerkosten und Genehmigungen.
Versickerungs-Rigole
Zeitaufwand
Je nach Größe und Boden 1 bis 4 Tage. Kleinere Rigolen können an einem Tag eingebaut werden. Bei schlechter Bodenpassage oder erforderlichen Prüfungen kann die Ausführung länger dauern.
Kosten
DIY: Circa 500 bis 3.000 Euro für Kiesrigole oder Rigolenmodule.
Profi: Meist 1.000 bis 5.000 Euro wegen Erdarbeiten und fachgerechtem Einbau.
Kostenfaktoren: Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand, benötigte Modulgröße, Einbau von Revisionsschächten und eventuelle Gutachten.
Wichtige Einflussfaktoren für alle Varianten sind die Bodenbeschaffenheit, der Grundwasserstand, die Zugänglichkeit der Baustelle und mögliche Genehmigungspflichten. Wenn du schwere Geräte mieten, ein Fundament gießen oder einen Elektriker brauchst, steigen Zeit und Kosten deutlich. Plane Puffer für unvorhergesehene Arbeiten ein.
